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Erneut ein grosser Erfolg

PUBLISHED: November 27, 2015
FILED UNDER: Anzeige-Blatt Zeitung

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Kunst auf 10 mal 15 Zentimetern

PUBLISHED: November 22, 2013
FILED UNDER: Appenzeller Zeitung
TAGS: Kunst

by Kristin Schmidt

Kunst kostet Geld. Oder 30 Franken. Beim jährlichen Kunsthalt im Bahnwartehaus Strahlholz gibt's viel Kunst für wenig Bares.

Die Formate sind klein: Gezeigt wird, was Postkartengrösse hat. Aber auf einem DIN A 6 Format findet bekanntlich die ganze Welt Platz. Doch für einmal stehen nicht Sonnenuntergänge oder exotische Strände im Mittelpunkt, sondern all das, was Künstlerinnen und Künstler auf 10 mal 15 Zentimetern unterbringen.

Zum fünfzehnten Mal haben Birgit Widmer, Hans Schweizer und Harlis Hadjidj Schweizer Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt eingeladen, Postkarten zu gestalten für den Verkauf an der Bahnstation Strahlholz.

Ausser dem Format gibt es wenig Vorgaben: Alles wird für 30 Franken verkauft, fünf Werke dürfen eingereicht werden. Aber das ist bereits viel bei 40 Teilnehmenden, wenn nur wenige Quadratmeter Wand zur Verfügung stehen. Und so hängen sie dicht gedrängt: Zeichnungen, Collagen, Holzschnitte, Fotografiertes, Gemaltes und Geschriebenes. Und wie in jedem Jahr gibt es Postkarten, die das herkömmliche Format sprengen.

Eine Audio-Postkarte beispielsweise oder die kleinen Holzskulpturen von Birgit Widmer. Der Ausserrhoderin und ihrem Atelieraufenthalt in Finnland ist es ausserdem zu verdanken, dass in diesem Jahr drei Finnische Kunstschaffende dabei sind, etwa eine Bronzebildhauerin, die für einmal merkwürdige Mann-Tier-Wesen gemalt hat. Sie gehört mit ihren siebzig Jahren zu den älteren Ausstellenden.

Mit dabei sind aber auch die ganz Jungen: Hans Schweizer hat sie im St.Galler Jugendkulturraum Flon an der jährlichen Ausstellung „Junge Kunst" entdeckt. Während sie ganz am Anfang ihrer kreativen Karriere stehen, sind die Studentinnen und Studentinnen der Hochschulen in Basel, Düsseldorf, Zürich und neu Luzern bereits einen grossen Schritt weiter. Daneben ist auch das Ostschweizer Kunstnetzwerk stark vertreten. Es gibt so manches Wiedersehen, auch in Persona, denn den jährlichen Kunstpostkartenmarkt haben viele bereits in der Agenda stehen. So wird es auch am kommenden Samstag und Sonntag für je fünf Stunden eng im Wartehaus, denn der Raum ist klein und die Kunst so gut.

 

Kunststation Strahlholz

PUBLISHED: November 25, 2012
FILED UNDER: Andere
TAGS: Kunst

by Kristin Schmidt

Eine Postkarte ist eine Postkarte ist ein Relief ist eine Skulptur, ein Gemälde, eine Fotografie, eine Zeichnung, eine Caramellkreation. Und noch vieles mehr. Im Bahnwartehäuschen Strahlholz zeigt sich in jedem Jahr aufs Neue, was eine Postkarte alles sein kann. Einzig das Format mit den ungefähr 10 mal 15 Zentimetern setzt die Grenzen und selbst die werden umgedeutet. So fungiert beispielsweise eine Klarsichthülle als eine Minivitrine für zwei Holzbonbons.

Birgit Widmer hat die beiden süssen Happen geschnitzt. Gemeinsam mit Hans Schweizer, Harlis Hadjidj Schweizer und Werner Steininger gehört die Künstlerin zu den Initianden des Kunsthalts im Wartehaus. Seit 1999 laden sie Künstler und Künstlerinnen ein, im November zu zeigen, was auf DIN A6 passt oder auch nicht. So manches Relief sprengt das zweidimensionale Format in den Raum hinein. Nur das Budget, das wird nicht gesprengt. Jede Karte ist für 30 Franken zu haben und nur an zwei Nachmittagen im Jahr ist Zeit, zu gucken, zu wählen, zu kaufen.

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit und das Gedränge im Wartehäuschen war gross – kein Wunder, denn der Raum ist so klein und die Kunst so gut.

Sie kamen von überall her, die Postkarten der Künstler und Künstlerinnen. Das Ostschweizer Netzwerk ist stark vertreten, aber auch Kunststudentinnen aus Basel, Akademiestudenten aus Düsseldorf und Karlsruhe oder ein Japaner aus Kassel schickten Arbeiten in verheissungsvoll bauchigen Umschlägen. Wohl keiner kannte all die Künstlernamen, die da mit feinem Bleistift direkt auf die weissen Bretterwänden gekritzelt waren. Macht aber nichts, die neben, unter und über den Namen aufgehängten Werke waren ohnehin die Hauptsache und so manch einer stieg mit einem kleinen Stapel und glücklichem Gesicht wieder ins Appenzeller Bähnli.

Freuen wir uns auf nächste Jahr, auf den nächsten Kunsthalt im Strahlholz.

http://www.ost-blog.ch/kunststation-strahlholz/

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